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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSEREM GEMEINDELEBEN.

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Jedes Jahr freuen wir uns auf Weihnachten. Wir wissen lange vorher, dass das Fest kommt. Und jedes Jahr rutschen wir am Ende so unvollkommen da hinein, wie wir nun mal sind. Manche verirren sich so sehr ins Vorbereiten, dass sie schon ‘fix und fertig’ sind, bevor es so weit ist. Manche blasen die vorweihnachtliche Adventszeit, die eine schlichte Zeit der Besinnung und des Innerlich-Ankommens sein soll, zu einer Art lichterglänzenden ‘Weihnachtszeit Teil 1’ auf. Und dann wundern sie sich, dass beim Fest die Luft allmählich raus ist aus der wochenlangen Fastschon-Weihnachtsstimmung. Ich höre auch von Leuten, die mit christlichem Glauben und dem einzig wahren Weihnachtsanlass nichts am Hut haben wollen und deshalb u.a. finden, dass die ‘Weihnachtsferien’ dringend in ‘Winterferien’ umbenannt werden müssen. Solche Leute tun mir leid: es ist ja nicht leicht, gleichzeitig einen Bogen um das Fest der Geburt Jesu zu machen und es doch zu feiern. Was bleibt übrig von diesem Fest, reduziert auf freies Extra-Wochenende, aufgepeppt mit ein paar dicken Geschenken? Soll die Seele davon froh werden? Die Weihnachtsgeschichte erzählt von einem Anlass, zu dem alle zeitversetzt ankommen, wie sie gerade unterwegs sind: Maria und Josef mit einer improvisierten Geburt, die Hirten vom Feld, die Weisen aus der Ferne. Das Wesentliche bekommen alle mit dem Kind in ihr Leben hinein geschenkt. Unser Herz kann uns sagen, welche Bedeutung dies Kind dieses Jahr für uns bekommt. Der Rest findet sich – auch 2018!

Herzlich, Ihr Dirk Frickenschmidt.